Curriculum Vitae Oliver S.Scholten

1967 zu seinem 4. Geburtstag schenkten ihm seine Eltern die erste Kamera. Im Urlaub in Dänemark. Das war der Anfang. Seitdem hat Ihn die Fotografie nie mehr losgelassen.

In den frühen achtziger Jahren besuchte er Kurse an der damals in Berlin und darüber hinaus legendären Werkstatt für Fotografie in Kreuzberg. Dozenten wie Klaus Peter Voutta, Thomas Leuner oder Wilmar König konfrontierten ihn mit der künstlerischen Seite der Fotografie.
Amerikanische Einflüsse waren zu dieser Zeit prägend.

Nach dem Abitur 1981 begann er parallel eine Ausbildung zum Fotografen am Lette- Verein Berlin, die er 1985 abschloß. Viele Kontakte zur damaligen HDK-Berlin (heute UDK) über Freunde, die dort Kunst studierten, bestärkten den Entschluß, daß ihn das Medium als solches interessierte, jedoch nicht als gängige kommerzielle eigene Basis, sprich Auftragsfotografie.

Nach Zusammenbruch der Werkstatt 1986 fing er 1987 an selbst zu unterrichten. Zuerst Technik, dann mehr und mehr inhaltliche Kurse und Projekte.

Seit über 20 Jahren folgten verschiedenste öffentliche und private Institutionen, darunter 7 Jahre an der Freien Akademie für Kunst Berlin bis zu deren Auflösung. Bis heute ist er am Photocentrum Kreuzberg und seit einigen Jahren mit einjährigen eigenen Fotoklassen in der Galerie imago- fotokunst Berlin als Dozent tätig.
Ab 1989 folgten viele nationale und internationale Ausstellungs-beteiligungen, sowie eigene Organisation von Fotografie – und
art in residence Projekten, meistens interdisziplinär.

Während frühe Arbeiten nahezu ausschließlich vom Objekt bis hin zur Installation reichten und das reguläre Abbild nach der traditionellen Lette- Ausbildung nahezu verschwunden war, erkämpft es sich seit einigen Jahren wieder einen Platz in seiner Arbeit zurück.

Wie immer jedoch kritisch betrachtet und hinterfragt.
Trotzdem mit viel Liebe zum Medium.